Jörg Farr
zum Landkreis Schaumburg:
Kreis-Gebietsreform – „nein, danke“!
„Wir müssen stark sein durch unsere Eigenständigkeit“ ist eine zentrale Botschaft des Landratskandidaten Jörg Farr. Interkommunale Partnerschaften sind eine kluge Alternative gegen eine politische Fremdbestimmung.
Ginge es nach den Vorstellungen einiger Stimmen aus dem Land, wäre Schaumburg wahrscheinlich bald von der Landkarte verschwunden und nur noch etwas für den heimatkundlichen Unterricht. Die CDU-Wahlkreisreform und der Abzug von Behördensitzen hat es vorgemacht. Große Nachbarzentren drängen Schaumburgs Städte und Gemeinden in den Hintergrund.
Gleichmäßige Entwicklung -Lebensqualität erhalten
Jörg Farr stellt sich frühzeitig der Debatte: „Entscheidend ist die Lebensqualität der Schaumburger Bürgerinnen und Bürger.“ In Schaumburg besteht eine vergleichsweise ausgeglichene Versorgungs- und Infrastruktur. Im Gegensatz zu den anderen niedersächsischen Landkreisen wird Schaumburg nicht von einem dominierenden Zentrum geprägt.
Die Schaumburger leben in einem dicht besiedelten Raum mit vier Mittelzentren - Bad Nenndorf, Bückeburg, Rinteln und Stadthagen. Die ländlichen Strukturen bleiben erhalten und profitieren z. B. durch eine starke Teilhabe an Dorferneuerungsprogrammen.
Eigenständigkeit macht stark!
In dieser Struktur haben die Schaumburger Städte und Gemeinden gute Entwicklungsmöglichkeiten. Sie sprechen nach außen mit einer Stimme und werden von einem Landrat vertreten, der 163.000 Einwohner repräsentiert. Fällt dieses Bindeglied „Landkreis“ würden in den neu gebildeten anonymen „Regionen“ die einwohnerstarken zentralen Städte dominieren.
Unabhängig davon, ob man dieses Modell in Richtung Hannover oder Hameln denkt, würden die Einflussmöglichkeiten der Schaumburger Städte und Gemeinden schrumpfen. Die negativen Auswirkungen auf die Lebensqualität im Schaumburger Land sind absehbar.
Der Erhalt ist insofern kein Selbstzweck, sondern notwendig, um langfristig wirtschaftliche, soziale und weitere gesellschaftliche Entwicklungen selbstbestimmt steuern zu können.
„Schaumburg wird von einer Kreisreform nicht profitieren“, ist sich Jörg Farr sicher. Und der eigentliche Sinn, Synergieeffekte zu generieren, lässt sich in der Praxis oft nicht so realisieren. Viele Dienstleistungen müssen wohnortnah erbracht werden, um den Bürgern kurze Wege zu ermöglichen. Jugend- und Sozialämter, JobCenter, Zulassungsstellen, um nur einige Beispiele zu nennen, werden auch bei unserer jetzigen Größe schon mit Außenstellen geführt – das könnte später nicht anders sein.
Ihr SPD-Landratskandidat Jörg Farr steht für Erfahrung, Sachkompetenz und Engagement.
Landratswahl am 31.10.2010
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