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„In
Gips und Grips investiert“
75 Prozent der Aufträge
blieben im Schaumburger Land
16,8 Millionen Euro: Das ist die Summe, die dank Konjunkturpaket
II ins Schaumburger Land geflossen ist.
Ein Großteil des Geldes wurde nach Aussage von Kreiskämmerer
Jörg Farr „in Gips und Grips investiert“
– also im Wesentlichen in die energetische Modernisierung
von Schulen sowie deren technische Ausstattung. Was Farr
dabei besonders freut: „75 Prozent der Aufträge
konnten an Schaumburger Betriebe vergeben werden.“
Mit der gestrigen Einweihung des sanierten Umbaus des Stadthäger
Wilhelm-Busch-Gymnasiums wurde das letzte der verschiedenen
Großprojekte abgeschlossen. Allein an dieser Schule
wurden seit März dieses Jahres mehr als 1,5 Millionen
Euro verbaut. Davon stammen rund 1,3 Millionen Euro aus
dem im Februar 2009 von Bundestag und Bundesrat verabschiedeten
Konjunkturpaket II.
Auf den ersten Blick sichtbar werden die Maßnahmen
an den Fassaden der Schule: Rund 600 Quadratmeter Fenster-
und weitere 800 Quadratmeter Außenfassade sind dort
energetisch auf Vordermann gebracht worden. Farr zufolge
werde der künftige Energieverbrauch dadurch auf die
Hälfte sinken.
Erheblich profitiert hat auch die Graf-Wilhelm-Schule in
Bückeburg: Die Kosten für die dortige Fassadensanierung
belaufen sich auf 1,3 Millionen Euro, von denen 1,1 Millionen
aus dem Konjunkturpaket II stammen.
Als weitere Großprojekte nennt der Kämmerer
die Magister-Nothold-Schule in Lindhorst, die für 250000
Euro ebenfalls energetisch saniert und mit einer neuen Beleuchtung
ausgestattet wurde, sowie die IGS Rodenberg, wo die Unterrichtsräume
für 320000 Euro saniert und mit neuem Mobiliar ausgestattet
wurden.
Damit nicht genug: Insgesamt 17 Schulen im Schaumburger
Land verfügen dank des Konjunkturpakets nunmehr über
neue Laptops, Beamer und interaktive Tafeln – sogenannte
White Boards. Diese Kosten schlagen mit mehr als 520000
Euro zu Buche. Zusätzlich konnten an verschiedenen
Schulen die naturwissenschaftlichen Fachunterrichtsräume
– nach teilweise 40 Jahren – für eine Million
Euro endlich auf den heutigen Stand der Technik gebracht
werden.
Und auch im Kreishaus in Stadthagen wurde ein Teil des
Geldes verbaut. Dank des neuen behindertengerechten Fahrstuhls
verfügt das Gebäude an der Jahnstraße nunmehr
über das Prädikat „barrierefrei“.
Zudem sind die sanitären Einrichtungen erneuert worden.
Schaumburger Nachricthen 05.10.10
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