| Großer
Bahnhof für den neuen Radweg
Trasse zwischen Ohndort und Hohnhorst
fertig: Landrat lädt zum Betriebsausflug der Großen
Koalition ein
Hohnhorst (tes). „Ein kleines Stück Straße,
aber ein großes Stück Verbundenheit“: Mit
diesen Worten traf Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier
die Freude aller Beteiligten über den neuen Radweg
an der Kreisstraße 48 zwischen Ohndorf und Hohnhorst.
Für die Hohnhorster ist damit nach Sanierung der Hauptstraße
und den Halbschranken am Bahnübergang Kindergarten
ein weiterer Meilenstein geschafft.
„Viele haben auf diesen Lückenschluss gewartet“,
betonte Bürgermeister Otto Lattwesen bei der feierlichen
Eröffnung vor großem Publikum, das fast komplett
mit dem Fahrrad da war. Ohndorfer, Hohnhorster oder aus
den umliegenden Städten, SPD-Landrat und Landratskandidat
Jörg Farr sowie CDU-Bürgermeister: „Wir
machen einen Betriebsausflug der großen Koalition“,
freuten sich Schöttelndreier und Lattwesen über
die gemeinsame Tour auf der fast 1,7 Kilometer langen Strecke,
die nach vier Monaten Bauzeit mit dem obligatorischen Schnitt
durch das Flatterband freigegeben wurde. Ziel der Maßnahme
ist, auf dieser Strecke die Sicherheit für Radfahrer
und Fußgänger zu erhöhen.
Viele Kinder und abends auch Erwachsene fahren zu den Sportanlagen.
Die Planung startete im Sommer 2007. Die Aufnahme in das
Programm der Landesbehörde für Straßenbau
und Verkehr und die Genehmigung durch den Landkreis erfolgten
in 2009. Nach einem temporären Kostenschock kam im
April 2010 der Zuwendungsbescheid des Landes, der Auftrag
folgte Ende Mai.
Gleichzeitig wurden die Regenwasserkanalisation vom Ortsausgang
Hohnhorst bis zur Vorflut Osterriehe erneuert und am Ortseingang
Hohnhorst mittels zweier Verkehrsinseln für Geschwindigkeitsdämpfung
gesorgt. Im Bereich der Osterriehe führt der Radweg
über eine Brücke.
Die gesamte Baumaßnahme erfolgte unter Vollsperrung
der Kreisstraße 48, kostet etwa 500 000 Euro und wird
vom Landkreis, der Samtgemeinde Nenndorf, der Gemeinde Hohnhorst
und der Deutschen Telekom getragen. Nach dem Entflechtungsgesetz
bezuschusst das Land die Maßnahme in Höhe von
70 Prozent.
„Vor 14 Monaten haben wir an der Hauptstraße
gestanden“, erinnerte der Landrat an das letzte Treffen
in gleicher Besetzung und die Volksfeststimmung bei der
Eröffnung. Er hoffe auch in Zukunft auf so gute Zusammenarbeit
aller. Vorhaben gebe es genug.
„Schön wäre es, wenn der Radweg bis zum
Schmiedegasthaus weitergeführt werde“, scherzte
Schöttelndreier. Er selbst stehe nach seiner Pensionierung
gerne für weitere Eröffnungen zur Verfügung.
Schaumburger
Nachricthen 15.10.10 | Foto: tes
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