|
Bürger profitieren
vom guten Rettungsdienst
BÜCKEBURG (hb/m). Der SPD-Landratskandidat Jörg
Farr hatte sich am Freitagnachmittag Zeit genommen, um die
Arbeit des Rettungsdienstes näher kennen zu lernen.
Auf der DRK-Rettungswache in der Kreuzbreite kam er mit
Mitarbeitern und der Geschäftsführung ins Gespräch.
"Besonders beeindruckt hat mich der hohe fachliche
Ausbildungsstand", so Farr, der sich die medizinische
Ausstattung der modernen Rettungswagen erläutern ließ.
Die Blutdruckwerte von Jörg Farr sind trotz des Wahlkampfes
in Ordnung. Rettungsassistent Benjamin Nickel-Dogan (re.)
hat gemessen und wird von Rettungsassistentin Marlena Lücke,
Bernd Gerberding und Hans-Joachim Werhahn beobachtet.
Der DRK-Rettungsdienst ist darüber hinaus auch Ausbildungsbetrieb
für eine ganze Reihe junger Frauen und Männer.
Gemeinsam mit der DRK-Rettungsschule in Goslar werden innerhalb
von drei Jahren staatlich geprüfte Rettungsassistentinnen
und Rettungsassistenten ausgebildet. "Die dazugehörige
klinische Ausbildung mit Kooperationskrankenhäusern
ist für alle ein Gewinn", meinte Farr.
Im Gespräch mit den Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten
erkundigte sich Farr nach den umfangreichen Belastungen
durch die Arbeit und erfuhr, dass Schichtdienst, Rettungseinsätze
mit Schwerverletzten oder mit Kindern die Mitarbeiter oft
an psychische und physische Grenzen bringt. Dennoch würden
die Mitarbeiter immer wieder hoch motiviert in die Einsätze
gehen. Wichtig sei es, dass der Landkreis und insbesondere
die Krankenkassen für vernünftige Rahmenbedingungen,
Aus- und Fortbildung und gutes Einsatzgerät sorgen.
Die Rettungswagen sind mittlerweile mit hohem medizinischem
Standard ausgestattet und gleichen einer rollenden Intensivstation.
Von den Geschäftsführern Hans-Joachim Werhahn
und Bernd Gerberding erfuhr Farr, "dass die Investitionen
des DRK hoch sind und auch in der Zukunft den Menschen zugutekommen
sollen". Das in Niedersachsen zu garantierende Ersteintreffen
am Unfallort innerhalb von 15 Minuten bei 95 Prozent der
Einsätze könne in Schaumburg jederzeit garantiert
werden. Oftmals sei man noch schneller vor Ort. Die Verteilung
der sechs Rettungswachen über den Landkreis hinweg
würde das gewährleisten.
Jörg Farr betonte, "dass auch vor dem Hintergrund
der schnellen Erstversorgung in Zukunft die sechs Rettungswachen
erhalten bleiben". Rinteln und Stadthagen, so Farr,
seien als Notarztstandorte auf Dauer festgeschrieben. Darüber
bestand bei allen Beteiligten Konsens. Foto: hb/m
Schaumburger Wochenblatt 16.10.10
|